Stuttgart, 15.3.2018. Der Neu- und Ausbau der Radschnellwegverbindung Böblingen-Ehningen wurde in das Programm des Landes Baden-Württemberg für die Anlage kommunaler Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur aufgenommen. Dies teilte der Böblinger CDU-Landtagsabgeordnete Paul Nemeth mit. „Damit das Pendeln mit dem Fahrrad für die Menschen attraktiv wird, brauchen wir gut ausgebaute Radwege“, erklärte Nemeth. Er freue sich deshalb, über die Aufnahme der Radschnellwegverbindung Böblingen-Ehningen in das Landesprogramm, so Nemeth weiter. Um das Radverkehrsnetz im Landkreis Böblingen für alle gut sichtbar zu machen, gibt es bereits einheitliche Beschilderungen auf den beiden RadNETZ-Achsen. Die CDU-Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz (Leonberg) begrüßt, dass auch die Ausweitung dieser wegweisenden Beschilderung auf das restliche Landkreis-Radverkehrsnetz in das Landesprogramm aufgenommen wurde.

Das Infrastrukturprogramm der baden-württembergischen Landesregierung hat zum Ziel, ein durchgängig befahrbares Netz zur Verbindung der Mittel- und Oberzentren zu schaffen. Städte, Gemeinden und Landkreise, die an dem Förderprogramm teilnehmen wollen, hatten sich in einem zweistufigen Verfahren beworben. Bis September 2017 mussten sie ihre Projektvorschläge beim Regierungspräsidium einreichen. Das Regierungspräsidium prüfte die Vorhaben und leitete sie an das Verkehrsministerium weiter, das ein Programm mit den Vorschlägen aufstellte. Diese Hürde haben die Radschnellwegverbindung Böblingen-Ehningen  und die wegweisende Radverkehrsnetzbeschilderung erfolgreich gemeistert: Sie wurden jüngst in das Programm aufgenommen.

Als nächstes muss der Landkreis Böblingen die Projektförderung beim Regierungspräsidium Stuttgart beantragen. Wenn offiziell festgestellt werden kann, dass die Projekte alle Voraussetzungen für die Förderung erfüllen, bewilligt das Regierungspräsidium die Förderung formal. Der Fördersatz beträgt dann maximal 50 Prozent der Kosten.